Die  "Hang"

Vorne die "Ur"-Hang. Daneben die Gatham, die die Idee geliefert hat, die 1951 aus der Karibik importierte Steelpan umzubauen.

Die Hang wurde zur Jahreswende 1999/2000 in Bern in der Schweiz geboren und wird seither nur dort von zwei genialen Menschen von Hand gefertigt. Sie wird von Hand "getönt" und klingt je nach Spielart und innerer Haltung des Musikers sehr weich und sphärisch bis karibisch aufheizend. Bei der Art, wie ich sie spiele,klingt sie zwischen Harfe, Gong und Xylophon, doch auf jeden Fall sehr eigen und sehr obertonreich. In geeigneten Räumen, wie z.b. Kirchen und Kapellen, also Räumen mit guter Resonanz werden die Obertöne verstärkt und die Hang füllt eine Kirche auch ohne Verstärkung. Auf die richtige Art gespielt klingt die Hang heilig und ruft die Erinnerung an andere Welten wach.

Meine Hang, 2002 gebaut, in F-Pentatonik

Ich spiele auf einer Hang der sogenannten erstenGeneration, also der ersten Baureihe.In meinem Gefühl ein Gewinn. Die ersten waren weicher, für den Musiker"formbarer". Jedes Instrument nimmt durch die Art, das Gefühl , wie es gespielt wird eine eigene Klangfarbe,Schwingung an, die Hang besonders. Meine Hang wurde und wird nur von mir gespielt . Und nur in meditativer innerer Haltung, die ersten 1-2 Jahre ohne Zuhörer. Vor allem die ersten Jahre habe ich sie hauptsächlich an heiligen und schönen Orten in Südwest-Deutschland gespielt. Dies macht sich bemerkbar. Meine Hang klingt für die meisten meiner Zuhörer meditativ asiatisch, wobei auch Mittelalter-Musiker meine Hang äusserst passend fanden.

Für mehr Infos zu Geschichte und Technik der "Hang"empfehle ich Dir folgende Links:

Wikipedia

Hangblog

Panart-Hangbroschüre

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